* Welpenspiel- und Prägestunden* * Tiergerechte, partnerschaftliche Ausbildung für Hunde aller Rassen und jeden Alters * Flexible Ausbildungsprogramme; auf Ihre Wünsche abgestimmt * Hundeausbildung vor Ort; in alltäglichen Situationen * Theoretische Grundlagen für eine art- und wesensgerechte Hunderziehung * Welpenfrüherziehung (ab ca. 10ter Lebenswoche) („Ein Teelöffel Vorbeugung ist soviel wert, wie eine ganze Wagenladung voll Heilmittel“) * Junghunderziehung * Training für verhaltensauffällige Hunde * Einzeltraining * Beratung vor & während der Hundeanschaffung * Vorträge, Seminare & Workshops * Ausgebildete animal – learn – Hundetrainerin * Ausgebildeter Tierpfleger und Tierheimleiter
Mit fachkundiger Unterstützung, Einfühlungsvermögen und liebevoller Konsequenz vermitteln Sie Ihrem Hund ohne Drill, Kasernenhofton oder Gewalt, die Regeln des täglichen Zusammenlebens.
Lernen Sie, das Ausdrucksverhalten Ihres Vierbeiners zu deuten und sein Verhalten mit Hilfe von Stimme sowie Körpersprache art- bzw. wesensgerecht zu bestärken oder entsprechend zu korrigieren.
Bei der praktizierten Ausbildungsmethode wird großer Wert auf die Abkehr von veralteten, auf Gewalt basierenden Unterordnungs- und Dressurmethoden gelegt. Stattdessen wird eine Erziehung befürwortet, die sich an der hundlichen Kommunikation und an den neuesten kynologischen Erkenntnissen orientiert.
Wir machen mobil:
Bei Problemverhalten kommt DREAM DOG`S zu Ihnen – und nicht umgekehrt.
So trainieren Hund und Besitzer in einer ihnen bekannten Umgebung – ohne Stress und Hektik können sie sich so aufeinander konzentrieren. Dabei wird das Training auf Ihre Wünsche individuell abgestimmt. DREAM DOG`S löst die Probleme zwischen Zwei- und Vierbeinern dort wo sie entstehen: Vor Ort, im alltäglichen „Revier!“
In einem Einführungsgespräch vor der praktischen Arbeit werden die Personen, die hauptsächlich mit dem Hund betraut sind, in das Training eingewiesen. Es wird besprochen, worauf es im Training ankommt und welche Regeln im Umgang mit dem Hund wichtig und zu beherzigen sind!
Kursangebote:
Bei DREAM DOG`S werden die Kursangebote immer mit Einzel- und Gruppenstunden kombiniert. Zunächst werden im Einzelunterricht die Grundkommandos individuell und ohne Ablenkung geübt. ImAnschluss daran werden die erlernten Kommandos im Gruppenunterricht gefestigt. Auch hier wird der praktischen Arbeit ein Einführungsgespräch vorangestellt.
Qualifikation:
Die für jede professionelle Hundepflege notwendige Fachkunde basiert bei Andrea Böttcher auf einer Ausbildung zum Hundefriseur (Groomer), welche sie in der Hundesalon- und Groomerschule Eggers in Northeim/Göttingen absolviert hat.
Die erforderliche Fachkenntnis im Umgang mit Hunden hat Frau Andrea Böttcher bei einer Ausbildung zum Hundetrainer bei animal learn/Bayern, sowie auf den regelmäßigen Besuchen von Fortbildungsseminaren und Herr Hermann Antretter in der langjährigen Arbeit als Tierpfleger sowie als Tierheimleiter erworben.
WELPENSPIEL- und PRÄGESTUNDEN Informationen und Anmeldung unter: Tel: 05323 – 953 184
* Welpenspieltage ....
..........sind zum spielen da – spielen bedeutet lernen !!! Erste Kommandos gehören zur Welpenfrüherziehung.
Welpenspieltag und Welpenfrüherziehung ergänzen sich !!!
Die ersten 14 – 16 Wochen (dann endet die Welpenzeit bereits !) sind die entscheidende Phase der Frühentwicklung – die sensible Phase in der besonders einprägsam und nachhaltig gelernt wird.
Die Übernahme eines Welpen bedeutet seine Verhaltensentwicklung wird in der entscheidenden Phase abgebrochen und ist gekennzeichnet vom Verlust zahlreicher Lernprozesse – vor allem dem Abbruch der sozialen Prägung und des Spielens.
Der Besitzer übernimmt dieVerantwortung, dem Welpen weiteres Lernen zu ermöglichen.
Was der Hund als Welpe lernt,ist für ihn lebenswichtig. Die Ergebnisse sollen ihrem biologischen Sinn nach ein Leben lang bleiben ! Deshalb ist die Phase so einprägsam und deshalb müssen wir diese frühen Vorgänge der Prägung nutzen, um sein späteres Verhalten und Wesen zu beeinflussen. Umlernen ist sehr vielaufwendiger und entspricht nicht dem natürlichen Lernverhalten des Hundes!
Führen Sie Ihren Welpen an alle möglichen Situationen und Geräusche, an kleine und große Lebewesen, die später zu seiner Umwelt gehören, heran. Achten Sie darauf, dass er diese Situation in positiver Stimmung erlebt.
Es geht nicht nur darum, WAS der Welpe kennen lernt, sondern WIE !!!
Die Art der Lernsituation begleitenden Gefühle (negative oder positive) hat erheblichen Einfluss auf seine weitere Motivation. Eine positive Motivation ist entscheidend, um das Lernen zu lernen. Die Lust am Lernen ist ein Selbstverstärker !!
Dinge, mit denen der Hund im Welpenalter vertraut gemacht worden ist, werden für ihn später selbstverständlichsein.
Fürchtet er sich jetzt vorbestimmten Situationen, wird er sich immer davor fürchten.
Helfen Sie im selbstsicher zu werden. Die Neugier und Unbekümmertheit eines Welpen setzt sich nicht selbstverständlich fort.Lassen Sie ihn dabei nicht „über Tisch und Bänke“ gehen, sondern stecken Sie ihm einen Rahmen ab und loben Sie ihn innerhalb dieses Rahmens sooft wie möglich.
Verhalten, das für einen Welpen in irgendeiner Weise zum Erfolg führt oder sogleich belohnt wird, führt zur Verstärkung des vorausgegangenen Verhaltens.
Fragen Sie sich immer, wie Ihre Reaktion auf den Welpen wirkt. Rennen Sie Ihrem Hund schimpfend hinterher, weil Sie Ihren teuren Lederschuh retten wollen, wird er sich vor lauter Spaß kugeln und es wird mit Sicherheit sein Lieblingsspiel.
Ein Hund lernt vor allem dort– für uns meistens unauffällig – wo seine eigene Aktivität in irgendeiner Weise belohnt wird. Nicht erkannte Effekte derartiger Selbstbelohnung und nicht durchschaute Lernsituationen des Alltags führen so in erheblichem Umfang auch zu unerwünschten Lern- und Verhaltensergebnissen.
Also:
Konsequent darauf achten, dass man nicht unbedacht und ungewollt für Verhaltensweisen belohnt, die in ihrer Auswirkung auf das spätere Verhalten unerwünscht sind oder gar als Verhaltensstörung oder Wesensmängel bewertet werden. So simpel wie das klingt – so weitreichend sind die Konsequenzen, die sich leider erst viel später bemerkbar machen.
Zeigt Ihr Hund Angst oder Unsicherheit, helfen Sie ihm. Wichtig: Kein Lohn der Angst!Trösten Sie den Welpen –belohnen Sie – rein verhaltensbiologisch betrachtet – das ängstliche Verhalten und fördern (ungewollt) dessen Verstärkung. Bleiben Sie gelassen (ich sehe überhaupt keinen Grund zur Aufregung). Strahlen Sie Sicherheit aus. Lenken Sie seine Aufmerksamkeit in eine neutralisierende Stimmung. Sobald der Welpe irgendwie kurz abgelenkt ist, loben Sie ihn, was das Zeug hält.
Alle Formen der Verständigung müssen konsequent und eindeutig in stets gleicher Weise eingesetzt werden. Vorher überlegen, was der Welpe darf und was er nicht darf. Jeglicher Umgang, der Eindeutigkeit und Konsequenz vermissen lässt oder widersprüchlich ist, machen es dem Welpen unmöglich, seine Situation jeweils richtig einzuschätzen – nicht selten die Basis für Unsicherheit, Ängstlichkeit oder Aggression.
Ein Hund will wissen, wo sein Platz ist. Er will eingeordnet werden. Es ist seine Natur – der Hund lebt in keiner Demokratie sondern in einer Hierarchie. Lassen Sie ihn Hund sein.
Nur ein Hund, der in sicherer Bindung zu seinem menschlichen Sozialpartner lebt, kann sich den Angst erregenden Dingen des alltäglichen Lebens stellen. Er empfindet seinen Menschen als sichere Burg, von der aus er seine Erkundungszüge starten und zu der er immer wieder zurückkehren kann, wenn es ihm zu mulmig wird. Er wird z.B. mit seinem Besitzer durch einen dunklen Tunnel gehen, weil er darauf vertraut, dass sein Mensch ihn wohl behütet. Ein Hund, dem es aufgrund fehlender oder mangelnder Bindung zu seinem Besitzer an Urvertrauen fehlt, lebt zeitlebens in permanenter Angst und Fluchtbereitschaft.
Aber aus noch einem Grunde ist Bindung wichtig! Ein Hund, der eine gute Bindung zu seinem Besitzer hat, ist viel stärker motiviert, etwas mit diesem zu machen. Und das bedeutet wiederum, dass eine gute Bindung die Grundlage aller Erziehungsbemühungen ist. Sie können dem Hund auf spielerische und motivierende Art und Weise klar machen, was Sie von ihm wollen.
Finden Sie die Balance zwischen Überbehütung und Überforderung !!!